Thematisierung von Stressmanagement bei Spiegel Online

Im Zusammenhang mit einem Artikel über das Thema Motivation, das einen kleinen Teil der Arbeit der beiden Motivationsforscher Gabriele Oettingen und Peter M. Gollwitzer in den Mittelpunkt stellt, gibt es eine, wie es mir scheint, interessante Zusammenstellung zu Reduktion und die Verhinderung von Belastungen mit dem Titel
Stressmanagement – Mit Stress richtig umgehen, die durchaus zur Übertragung auf ein Musikstudium geeignet sein könnten.

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2 Kommentare zu Thematisierung von Stressmanagement bei Spiegel Online

  1. Anna Welte sagt:

    In dem Artikel „Stressmanagement – Mit Stress richtig umgehen“ werden zuerst die Begriffe Stress- und Ressourcenmanagement klar und verständlich definiert.

    Mit der umfassenden Stress-Analyse, die aus 3 Fragen besteht, kann man herausfinden, ob die eigenen Positiv-Strategien im Umgang mit Belastungen überwiegen. Dies finde ich etwas schwierig, da 3 Fragen, die eventuell etwas allgemein gehalten sind (Erkennen Sie trotz Stress einen Sinn im Leben?) für eine individuelle Analyse nicht ausreichen. Jeder empfindet Stress anders. Wenn man alle Fragen mit „Ja“ beantwortet, heißt das noch lange nicht, dass man selbst auch wirklich Positiv-Strategien im Umgang mit Belastungen hat. Sich mit Freunden oder Bekannten zu unterhalten finde ich in jedem Fall sinnvoll.

    Zum Thema Emotionsregulation werden achtsamkeitsbasierte Techniken vorgeschlagen, um Ärger oder Angst zu verringern. Mich hätten eine genauere Beschreibung und die Vorstellung einer solchen Technik interessiert. In dem darauffolgenden Beispiel wird lediglich geschildert, wie aufkochende Emotionen zu Unaufmerksamkeit führen.
    Den Begriff „Biofeedback-Tools“ habe ich zuvor noch nie gehört, finde diese Werkzeuge jedoch nützlich, da sie nicht-invasiv sind, der Einsatz von Medikamenten kann verringert oder sogar komplett gestrichen werden und auch Leute, die schlecht auf Arzneimittel reagieren, können diese Geräte verwenden.
    Das Aufschieben von Aufgaben ist auch ein schwieriges Thema: sicherlich gelingt es einigen, den richtigen Zeitpunkt für eine Aufgabe zu finden, doch sobald man Dinge nur noch aufschiebt, verliert man leicht den Überblick und es kann sein, dass man plötzlich geballt unter Druck steht, was zu noch mehr Stress führt.

    Im Großen und Ganzen kann ich mit dem Artikel übereinstimmen. Progressive Muskelrelaxation, Yoga und autogenes Training sind wichtige Hilfsmittel, um Stress vorzubeugen. Deutsche Krankenkassen (z.B. IKK classic) bieten Kurse für diese Techniken an und übernehmen sogar einen Teil der Kosten.
    Vor allem im Musikstudium ist es wichtig, zu wissen, wie man den Stress verringert. Schnell kann es passieren, dass man (z.B. vor einer Stunde) etwas übt und dabei die Signale des Körpers übersieht. Bei Stress bedingter Müdigkeit schleichen sich kleine Fehler in das Übeverhalten oder die Körperhaltung ein und es ist schwer, solche wieder los zu bekommen. Sinnvoll wäre ein Ruheraum im Konservatorium, den man nutzen kann, um in seinen Pausen voll abzuschalten, damit man gestärkt in die nächsten Unterrichtsstunden gehen kann.

  2. Petra sagt:

    Die Thematisierung zu Stressmanagement ist jederzeit aktuell. In einer Gesellschaft die in einem ständigen Optimierungszustand ist, werden zwangsläufig die Belastungen jedes Einzelnen immer höher. Dies findet nicht nur im Wirtschaftsbereich statt, sondern weitet sich zunehmend auf den privaten Bereich aus. Umso hilfreicher die Schritte zu Stress- und Resourcenmanagement die im Artikel von Spiegel online zu finden sind. Allein schon die Differenzierung zwischen Stressverringerung und Resourcensteigerung finde ich persönlich sehr hilfreich. Der Weg führt nicht allein über die Optimierung im Zeitmanagement und Prioring, sondern ebenso wichtige Punkte sind Entspannungsverfahren, Achtsamkeitstraining, Desensibilisierung und soziale Unterstützung. Auch wenn es nicht wirklich möglich ist, Termine und Aufgaben der eigenen Chronobiologie anzupassen, so ist es doch ein interessanter Gedanke. Ich habe den Artikel als sehr bereichernd empfunden und kann mir den einen oder anderen Anstoß für mein persönliches Stressmanagement heranziehen.

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